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Voy a comprar en LIDL

Dienstag, heute liegt viel an, nicht so wie ihr jetzt bestimmt denkt. Nein, heute steht auf unserer Agenda ganz groß DJ, der uns morgen besuchen kommt. Also gibt es einiges zu tun, unser Arbeitszimmer muß auf- und umgeräumt werden, die zweite Garnitur Bettwäsche muß gewaschen und aufgezogen werden.

Ebenfalls sind die Vorräte an Wasser und Cerveza aufzufüllen. Also viel zu tun. Da wir heute ein wenig länger geschlafen haben und es heute Mittag auch noch etwas Leckeres zu Essen geben soll gibt es vorerst nichts Tolles zu berichten.

Bei unserem Versuch günstig einzukaufen sind wir auf einen Lidl aufmerksam geworden, der auf dem Rückweg von unserer Schule liegt. Wir steigen also aus dem Bus aus und sind überrascht über das, fast mit unserem, vergleichbare Produktangebot hier. Wie in Trance packen wir was uns gefällt in den Einkaufswagen und freuen uns schon so auf Dinge aus Deutschland, die es hier sonst nur zu unbezahlbaren Preisen gibt, z.B. Fleischwurst 12,00 €. Nachdem wir die lange Schlange an der Kasse binnen kürzester Zeit überwunden haben, wir brauchen im Normalfall für 3 Personen vor uns mindestens 8 Minuten, kommt der Schock. Kartenzahlung erst ab 25,00 € möglich. Man gewöhnt sich mit der Zeit an diese komfortable Zahlungsweise, keine Gedanken machen um passendes Geld etc.. Leider hatten wir nicht für 25,00 € eingekauft und waren auch jetzt noch weit davon entfernt. Mit unseren bisher erworbenen Sprachkenntnissen versuchten wir die Situation zu meistern doch ohne Erfolg.

Das war das bisher deprimierendste Erlebnis hier in Barcelona. Ohne die ganzen schönen Sachen die wir kaufen wollten sind wir dann unserer Wege gezogen und haben über dieses Erlebnis philosophiert. Benno ist zu dem Schluß gekommen, daß nur mehr Vokabeln lernen ihn aus dieser Miesere holen kann, also fleißig weiter lernen.

Ab morgen gibt es die ersten Berichte mit unserem Gast DJ, also seit gespannt was es dann zu lesen gibt.

Hasta luego,
Katja y Benno

4 Kommentare 20.7.06 21:22, kommentieren

Monday, Monday

Der Start in die Woche beginnt mal ganz anders, gestern Abend hat uns Ana noch eine deutsche DVD in dem Videoverleih neben an ausgeliehen, die fetten Jahre sind vorbei. Da wir gestern Abend damit beschäftigt waren den Blog auf einen aktuellen Stand zu bringen, mußten wir die DVD heute Morgen ansehen, da sie bis 15:30 Uhr zurück im Viedoverleih sein muß. Also ein kurzes Frühstück und dann DVD-Vorstellung in unserem Schlafzimmer. Für alle Urlauber da draußen, ein Notebook ist ein unendlich praktisches Reiseutensiel.

Katja hat heute beschlossen, den Sprachkurs abzubrechen und sich komplett dem Urlaub zu widmen. Also geht es für Katja heute an den Strand während Benno sich in die nicht klimatisierten Gebäude der Sprachschule begibt. Viele der Mitschüler und alle Lehrer sind verwundert über Katjas Entscheidung, können es aber auch vollends verstehen.

Heute Abend ist mal wieder Party bei Dieter, ein Pflichttermin, nicht nur weil es unheimlich viel Spaß macht mit den verschiedenen Sprachschülern aus aller Herren Länder zu plaudern sondern auch, weil heute eine unserer Mitschülerinnen, Anne, Geburtstag hat (um 00:00 Uhr). Um uns ein wenig zu stärken geht es vorher noch zu Bocatta, dort werden belegte Baguettes warm oder kalt serviert. Hier gibt es annehmbare Preise für nicht allzu fettige Kost.

Die Party bei Dieter ist super, wir wollten eigentlich am Strand feiern, jedoch haben uns ca. 10 Minuten Regen diesen Plan zu nichte gemacht. So viele Students wie heute haben wir noch nie auf einer Party gesehen, daß und die Sache mit Annes Geburtstag haben es zu einem sehr schönen Abend werden lassen. Ach ja, der nette Mann mit dem gestreiften Longsleeve, der Brille, den Locken und dem Bart auf den Fotos ist "unser" Lehrer Sergio. Wie immer einfach auf den Stapel klicken um zu den Fotos zu kommen.


Heute Abend haben wir uns dazu entschlossen mal nicht den Nachtbus sondern ein Taxi zu nehmen, schlechte Entscheidung. Der Taxifahrer hat uns daraufhin erstmal schön ein paar Straßen von Barcelona gezeigt, die wir eigentlich gar nicht sehen wollten, Abzocke!!!


Bis bald,
Katja und Benno

20.7.06 10:30, kommentieren

Sagrada Familia und Kai Pflaume

Es ist Sonntagmorgen und wir haben für den heutigen Tag eine kleine Sightseeingtour geplant. Eine der Attraktionen die man gesehen haben muß ist die Sagrada Familia. In unserem Baedeker Reiseführer gibt es eine Tour die durch das Quadrat d’Or (Passeig de Gracia) an den berühmten Gebäuden Gaudis vorbei bis zur Sagrada Familia führt. Wir machen uns früh auf den Weg um noch vor dem großen Touristen Ansturm dort zu sein. Als wir an dem ersten der öffentlich zugänglichen Gaudi Gebäude, die Casa Battló, ankommen vergeht uns die Lust eben diese näher zu besichtigen. 16,00 € Eintrittspreis ein wenig happig für unseren Low Budget Urlaub, wir beschließen also uns mit dem äußeren Anblick zufrieden zu geben und ziehen weiter Richtung Casa Mila.

Dort angekommen sind wir entzückt von den verspielten Formen der Modernísme die Gaudi bei diesem Entwurf geschaffen hat, hier beläuft sich der Eintrittspreis nur auf 8,00€, jedoch erscheint uns auch das noch zu hoch für ein einziges Haus, da man wohl nur einige Räume und das Dach besichtigen kann. Die gesparten 8,00 € werden sogleich, im Starbucks gegenüber, in einen Milkshake und einen Café eingetauscht. Von dort hat man übrigens, sitzt man in der richtigen Richtung, einen guten Blick auf die Menschenmenge die im Begriff ist die Casa Mila zu besichtigen.

Nach diesen eher enttäuschenden Eindrücken der Gebäude geht es mit der Metro weiter Richtung Sagrada Familia, dort beläuft sich der Eintritt allein auf 8,00 € plus 3,50 € für eine guided Tour in Inglés (Englisch) oder einem Audio Guide zum Umhängen. Wir nahmen letzteren, freundlicherweise liehen uns zwei Franzosen ein Coupon-Heft, welches man wohl bei der Fahrt mit dem Touristic Bus ausgehändigt bekommt, mit dem wir jeweils 1,00 € Rabatt auf den Eintrittspreis bekamen.

Die Sagrada Familia ist ein atemberaubendes Gebäude, die Tour beginnt auf der Seite der Passionsfassade, Gaudi wurde zu dem Design inspiriert, als er vom Maltafieber heimgesucht wurde und seinen Tod bereits nahe sah. Hier einige Fotos um sich einen besseren Eindruck davon zu verschaffen.


Der Innenraum ist sehr hell, daß liegt zum Einen natürlich daran, daß bis jetzt nur ca. die Hälfte überdacht ist, aber auch die großen Fenster und Lichtdurchlässe die es schon jetzt gibt lassen viel Licht in die Kathedrale fallen. Die Säulen im Innenraum haben eine natürlich Form, sie verzweigen am oberen Ende, welches die Decke trägt in kleine Äste die an Bäume erinnern, genau dieser Eindruck war auch von Gaudi beabsichtigt. Es folgen einige Fotos aus dem Inneren.


Auf der gegenüberliegenden Seite der Passionsfassade liegt die Geburtsfassade, sie wurde noch zu Gaudis Lebzeiten fertig gestellt und ist viel üppiger gestaltet als ihr Opponent. Auch hier sollen einige Bilder einen Eindruck davon vermitteln.


Neben dem Gebäude selbst befindet sich in den Gewölben darunter ein Museum, welches den Bau und die Geschichte der Sagrada Familia mit Exponaten dokumentiert. Unser Fazit, auf jedenfall einen Besuch Wert.

Neben diesen tollen Eindrücken ist uns aber noch etwas ganz anderes passiert, als wir mit unseren Audioguides auf den Ohren so durch den Innenraum schlenderten, kam uns ein Tourist entgegen der uns irgendwie seltsam bekannt vorkam. Beim zweiten Blick realisierten wir, daß ist doch Kai Pflaume und tatsächlich er war es auch. Benno fragte kurzer Hand nach einem Foto, was dann Kais Papa auch anstandslos von uns machte. Kai sein Vater und sein Bruder waren dieses Wochenende zu einem Kurzbesuch nach Barcelona gereist bei dem wir sie natürlich nicht weiter stören wollten. Die Bilder von dieser Begegnung könnt ihr euch in unserem Online-Fotoalbum ansehen.

Nach unserem Besuch in der Sagrada Familia sind wir zurück in die Wohnung um Zettel und Stift zu holen, dann ging es weiter in den Park Ciutadella um den Blog mal wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen. Wir wollen uns bemühen, jetzt nie mehr als zwei Tage mit den Berichten hintendran zu sein, würden uns aber auch mal über ein paar Kommentare, Grüße oder Kritiken von euch freuen.


Also hasta pronto,
Katja y Benno

2 Kommentare 18.7.06 12:40, kommentieren

Shopping im MAREMAGNUM

Wochenende, endlich Wochenende mal wieder richtig Zeit zum Ausschlafen. Nach so einer anstrengenden Woche haben wir uns das verdient. Der einzige Haken daran ist, jetzt lohnt es sich fast nicht mehr irgendetwas Tolles zu besichtigen. Also machen wir uns langsam fertig, frühstücken in aller Ruhe und werfen einen Blick in unsere Reiseführer. Die bestätigen uns darin, daß es eigentlich zu spät ist sich etwas kulturell Wertvolles anzusehen, daß wir nicht bereits gesehen haben. In einem der Reiseführer steht, daß das MAREMAGNUM immer einen Ausflug wert ist. Also beschließen wir mal wieder shoppen zu gehen, was bei diesen Preisen immer Spaß mit sich bringt.


Wir haben so richtig zugeschlagen. Hier mal eine Liste der Sachen die wir an diesem Samstag erworben haben. Bei DESIGUAL gab es für Benno dos pantalones, unos cortos y unos largos. Für Katja gab es un vestido turquesa y una camiseta a rayas horizontales. Bei BERSHIKA dos camisetas para Benno y una mini falda con peto para Katja. Um das alles zu verstehen geht einfach auf www.leo.org. So lernt auch ihr ein wenig Spanisch. Nachdem uns die Füße vom shopping schmerzten entschlossen wir uns auch nicht mehr zu den Fontänen am Placa España zu wandern, sondern etwas für unser leibliches wohl zu tun.

Wir bereiteten uns eine große Reispfanne im Wok zu und gingen pappsatt früh ins Bett, um am Sonntagmorgen gut erholt und voller Tatendrang in den neuen Tag zu starten.

Hasta pronto
Katja y Benno

17.7.06 00:37, kommentieren

Christines Abschied

Heute ist mal wieder großer Testtag. Um möglichst gut dabei abzuschneiden starten wir heute mal mit einer deftigen Mahlzeit in den Tag. Mit den restlichen Nudeln der 4-Käsesoße von gestern wird eine Nudelpfanne zubereitet. Sehr lecker!
Danach machen wir uns auf den Weg in den Park Ciutadella um dort im Schatten der Palmen Vokabeln zu lernen. Im Anschluß geht es ohne Zwischenhalt weiter zu unserem Test. Nachdem der Test überstanden ist freuen wir uns schon sehr auf das Ende der heutigen Klasse, da wir mit Christine verabredet sind um ihren letzten Tag hier in Barcelona gebührend zu feiern.

Christian II von Praktikant von ISLA rät uns in der Calle Princessa im Haus Nummer 23 zuerst einige Cocktails zu trinken bevor wir weiter ins Nachtleben starten. Christian I arbeitet im Büro für ISLA schlägt vor die Discothek Danzatoria zu besuchen. Diese Disko muss der absolute Hammer sein, in jedem unserer Style Guides wird sie erwähnt und in den Himmel gelobt, auch das Internet weiß, bis auf die hohen Preise, nichts schlechtes über diese Location zu berichten.

Gegen 21:00 Uhr klingelt es an der Tür und wir beginnen gemeinsam mit Christine den Abend zu eröffnen. Katja trinkt wie so oft Malibu-O, Benno und Christine bleiben bei gekühltem holländischem Bier aus grünen Weißblechdosen. Nach kurzer Rücksprache und einem Klamottencheck, wie er uns auch am Eingang des Danzatoria erwarten wird, stellen wir fest, da kommen wir wohl nicht rein. Irgendwie haben wir wohl beim Packen unsere richtig angesagten Klamotten vergessen und müssen wohl, sollten wir doch noch in diesen Club wollen, noch mal richtig shoppen gehen.

Klickt auf den Fotostapel um ein paar Impressionen unserer Nachttour zu bekommen ...


Ohne zu verzagen machen wir uns auf dem Weg zum Haus Nummer 23, dort gibt es ab 23:00 Uhr alle Cocktails für 3,00 €. Da es noch nicht 23:00 Uhr ist entschließen wir uns zuerst den Cocktail der Woche, Long Island Ice Tea ebenfalls für 3,00 € den ganzen Tag über, zu bestellen. Bis zur günstigen Cocktail Happy Hour haben wir pro Person zwei dieser Cocktails konsumiert und sind langsam auf den Geschmack gekommen. Da der Laden brechend voll ist, werden uns noch einige wildfremde Menschen an den Tisch gesetzt mit denen wir (zuerst Christine) auch gleich ins Gespräch kommen. Holländer aus Amsterdam. Die Zunge befreit vom Alkohol beschließen wir, noch einen letzten Cocktail hier zu nehmen bevor wir uns aufmachen eine neue Location zu suchen.

Auf dem Weg zum Porto machen wir noch einen kurzen Zwischenhalt in unserer Wohnung um unseren neuen holländischen Freund ein gekühltes Heineken anzubieten. Bevor wir weiter reiten geht natürlich noch einmal jeder aufs Klo.


Wir versuchen unser Glück zuerst im Barre entschließen uns aber dann weiter Richtung Ramblas zu gehen. Unser durch den Alkohol getrübter Orientierungssinn ließ uns im Stich und so kamen wir früher als geplant am Hafen an. Eine der Bars die man als Tourist besuchen kann, die aber heute wohl nicht mehr so angesagt ist wie einst ist die Noo-Bar in die wir einkehrten.

Einen weiteren, hier aber sehr schlechten Cocktail später, war dann auch dieser Abend zu Ende und wir gingen glücklich über die neue Bekanntschaft, Christine und Kim (der Holländer), Richtung "Heimat".



Hasta luego,
Katja y Benno

1 Kommentar 16.7.06 23:04, kommentieren

Fallenwings, gefallene Engel in Barcelona

Donnerstag, der Tag nach unserem Kneipenbesuch. Es geht heute etwas später los, wir haben gestern Karteikarten gekauft und übertragen die Vokabeln aus unserer Vokabelliste, fleißig, fleißig. Nachdem wir einen großteil der Vokabeln geschrieben haben, bereiten wir uns ein leichtes Mittagessen, Nudeln mit 4-Käsesoße. Die Soße haben wir in einem Supermarkt am Strand gekauft und wir können sie auch nicht weitermepfehlen. Nach dem Spülen machen wir uns auf dem Weg zum Strand um weiter Vokabeln zu lernen.

Für heute steht nicht weiter auf dem Programm als uns für die Prüfung morgen vorzubereiten. Das gute am Freitag ist, sobald der Test durchgestanden wurde geht es langsam aufs Wochenende zu.

Da es heute nicht so viel sensationelles zu berichten gibt, hier mal eine Geschichte die uns auf unseren Streifzügen durch Barcelona zum Nachdenken gebracht hat. In einigen Straßen und Metrostationen sind Graffitis in der Form von Engelsflügeln auf den Boden gesprüht worden. Zuerst dachten wir, daß wäre eine Marketingidee für irgendeinen Laden, doch nach dem Besuch der Website die auf den Sprays zu lesen ist, stellt es sich ganz anders dar. Dort wird über Engelssichtungen berichtet und auch darüber, daß einige Sympathiesanten dieser Website in großen europäischen Metropolen Graffitis sprühen um den Bekanntheitsgrad der Site zu erhöhen. Hier einmal zwei Beispiele dieser Graffitis.



Wartet ab was es Neues zu berichten gibt,
Katja und Benno

16.7.06 20:16, kommentieren

Tapas en Barcelona

Mittwochmorgen 10:00 Uhr Barcelona die Sonne brennt die Frisur sitzt. Wir warten an der Metrostation Jaume I auf Heike (Mitschülerin) denn heute steht ganz groß auf unserer Agenda "Shopping im Barre Gotic", da Heike noch eine neue Schultasche braucht (wer will schon ewig mit der Aufschrift auf der Tasche "be a hero, be a teacher" herumlaufen?). Wir zwei hübschen sind für uns auf der Suche nach einem Diccionario visual, wie Sergio unser Lehrer letztes Jahr eines zu Weihnachten bekommen hat. Das Diccionario visual zeichnet sich dadurch aus, daß dort nicht nur Begriffe und ihre Übersetzung, sondern auch Bilder zu den Begriffen auftauchen. Darüber hinaus ist jeder Begriff gleichzeitig in Spanisch, Englisch, Italienisch, Französisch und Deutsch erklärt.

Auf unserem Streifzug durch das Barre kamen wir mal wieder an unserem Lieblings-Taschenladen vorbei (Delsey Koffer und andere Taschen sehr günstig). Heike kaufte sich dort einen Ersatz für ihre "be a hero, be a teacher"-Tasche und auch Katja verliebte sich in einen Bolso (Handtasche auf Spanisch). Unser Diccionario haben wir beim stöbern durch die Buchläden leider nicht gefunden dafür sind wir über viele Design und Do It Yourself Bücher gestolpert, die es so oder zu dem Preis nicht in Deutschland zu kaufen gibt.

In dem zehnten Mango-Laden den wir seit unser Ankunft besuchten, haben wir dann auch noch eine winzig kleine Sonnenbrille für Katja gefunden. Um diese zu bezahlen mußte Benno sich nur 15 Minuten in eine 20 Meter lange Schlange an der Kasse anstellen mußte ( die spanischen Kassiererinnen könnten in Sachen Schnelligkeit viel von unserem Aldi viel lernen, den es hier anscheinend nicht gibt). Zum Abschluß unserer Shoppingtour gönnen wir uns am Placa Cartalunya noch eine eisgekühlte Cerveza bevor wir mit dem Bus Nr . 41 in Richtung Heimat aufbrechen. Nein wir haben keinen Sonnenstich, der Platz ist ungefähr 8 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt, vielmehr wollen wir herausfinden, wo sich unsere nächstgelegene Haltestelle befindet. Dies tun wir deshalb, weil die Nr. 41 direkt vor unserer Schule hält. Als kleine Anmerkung am Rande, wir haben nur ca. zwei Wochen gebraucht um das heraus zu finden, wir sparen so ca. 1/2 Stunde pro Tag ein.

Als wir von der Schule nach Hause kamen, waren wir erstaunt über die vielen Möbel die vor unserer Wohnungstür im Flur standen. Ana und ihr Freund Albert kamen uns voll gepackt mit Gerümpel entgegen. Als Ana unserer verdutzten Gesichter bemerkte, erklärte sie uns das heute so etwas wie Sperrmüll sei und sie das unbedingt erledigen muß, da sie nächsten Monat ausziehen wird. Kurzerhand entschloss sich Benno dazu den beiden zu helfen, Katja war leider nicht dazu in der Lage da sie wegen Wassermangel von unerträglichen Kopfschmerzen geplagt wurde. Als Dank für die Hilfe bekam Katja eine Aspirin und wir wurden auf einen kleine Abstecher in eine der vielen Bars im Viertel eingeladen.

Die Bar heißt Vermuth, was hier kein Schnaps sondern, ein weinartiges süßliches Getränk ist. Dort aßen wir zum ersten Mal Tapas, die uns von unseren beiden einheimischen Führern empfohlen wurden. Durch die Bank sehr lecker, der Schinken, ein Gedicht.

Neben den Trink- und Essgewohnheiten lernten wir auch ein tolles neues spanische Slangwort „hasta el culo de …“ Was so viel bedeutet wie, „mir hängt … zum Hals raus“ wobei el culo allerdings der Hintern ist.

Gegen 00:00 Uhr und anderthalb Flaschen Vermuth später kehrten wir dann erschöpft in unsere Wohnung ein. Der Sperrmüll wurde inzwischen von Passanten beseitigt statt von der Müllabfuhr abtransportiert zu werden, nicht nur wir sondern auch unsere spanischen Mitbewohner fanden dies ein wenig befremdlich. Die meißten Sachen waren weder schön noch funktionstüchtig. Um einen Eindruck davon zu bekommen hier zwei Bilder.



Bis zum nächsten Mal,
Katja und Benno

16.7.06 19:53, kommentieren